Querbeet:

Nicht für eine Million Euro

Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit, um eine Liste mit Dingen zu erstellen, die Sie nicht einmal für eine Million Euro tun würden. Schreiben Sie dann eine Geschichte über jemanden, der eine dieser Handlungen wahr macht - freiwillig oder gezwungenermaßen, für Geld oder aus einer anderen Motivation heraus. Lesen Sie anschließend Ihre Geschichte durch. Ist Ihnen die Person eher sympathisch oder unsympathisch? Könnten Sie auch die jeweils gegenteilige Wirkung erzielen?
Versuchen Sie es!

Besuch bei Unbekannt

Suchen Sie sich eine Person, der Sie häufig begegnen, ohne sie wirklich zu kennen - beispielsweise den Postboten, die Verkäuferin im Supermarkt oder den älteren Herrn, der jeden Tag auf seinem Spaziergang an Ihrem Haus vorbeikommt. Versuchen Sie dann, sich vorzustellen, wie das Zuhause dieses Menschen aussehen könnte. Feilen Sie so lange daran, bis das Bild wirklich zu der Person passt. Erst dann nehmen Sie einen Stift oder Ihre Tastatur zur Hand und beschreiben möglichst detailliert, wie die Person nach einem ganz gewöhnlichen Tag nach Hause zurückkehrt.

Schlechte Angewohnheit

Schreiben Sie fünf Minuten lang alle schlechten Angewohnheiten auf, die Ihnen einfallen. Wählen Sie dann eine davon aus und schreiben Sie einen Dialog zwischen zwei Menschen, von denen einer versucht, den anderen dazu zu bringen, diese schlechte Angewohnheit abzulegen.

Streit im Auto

Stellen Sie sich zwei Personen vor, die in einem Auto sitzen. Das Auto ist liegengeblieben - wann und wo bestimmen Sie (Auf der Fahrt in den Urlaub? Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin? Auf dem Weg in den Kreißsaal?). Lassen Sie die beiden Personen nun über die Panne in Streit geraten. Achten Sie dabei darauf, dass Sie den Konflikt nicht nur durch Dialoge ausdrücken, sondern auch durch die Handlungen.

Subtiles Knistern

Schreiben Sie eine erotische Kurzgeschichte, in der niemand seine Kleidung ablegt, sich küsst oder gar Sex hat. Suchen Sie andere, subtilere Wege, um die Luft zwischen Ihren Hauptfiguren knistern zu lassen.

Illusion wird Wirklichkeit

Ihre Ausgangssituation: Ein großer Zauberkünstler führt gerade seine Tricks vor einem großen Publikum vor. Beschreiben Sie nun, wie er in diesem Augenblick plötzlich entdeckt, dass er tatsächlich zaubern kann. Was geht ihm durch den Kopf, als er seine neue, unerwartete Fähigkeit bemerkt? Wie geht er damit um, wo doch das Publikum jeden seiner Schritte verfolgt?

Ersehnter Schlaf

Schreiben Sie eine Szene, in der ein völlig übermüdeter Mann vergeblich versucht, endlich einzuschlafen. Was unternimmt er, um Schlaf zu finden? Wie reagiert er, als nichts davon fruchtet? Schildern Sie, was in seinem Kopf vorgeht, während er auf den ersehnten Schlaf wartet.